Unsere Zukunft braucht frischen Wind statt heißer Luft! Deshalb reden wir nicht nur über den Klimawandel – wir handeln! Aus Verantwortung für die Umwelt, kommende Generationen und uns selbst. Wir haben uns ein großes Ziel gesetzt: Die Mission Null-Emission.
Mission Null-Emission – was bedeutet das?
Wir wollen ab 1. April 2028 an unserem Herbquarter in Sprögnitz frei von fossilen Emissionen sein und ab 1. April 2030 werden auch unsere anderen Standorte diesen Meilenstein erreichen. Das bedeutet, dass wir an unseren Standorten und den dort laufenden Prozessen, keine fossilen Emissionen mehr freisetzen werden. Das umfasst alles, was bei uns CO₂ verursacht – von der Verbrennung fossiler Brennstoffe über Produktionsprozesse bis hin zur Kühlung unserer Server.
Dem Ziel auf der Spur
Fortschritte & Herausforderungen
Dank zahlreicher Maßnahmen konnten wir in den vergangenen Jahren unsere Emissionen an den Standorten bereits um mehr als die Hälfte reduzieren. Ein gutes Monitoring ist der erste Schritt! Der Großteil unserer Treibhausgas-Emissionen liegt derzeit aber noch in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette – also alles, was vor und nach unseren Firmenstandorten im Produktlebensweg passiert. Hier arbeiten wir intensiv daran, unsere Datengrundlage zu verbessern, um realistische Ziele zu definieren und effektive Maßnahmen setzen zu können.

Unsere Treiber gegen Treibhausgase am Herbquarter
Ein Blick auf unsere Treibhausgasbilanz zeigt, dass vor allem durch Mobilität und Energiebedarf besonders viel CO₂ ausgestoßen wird. Deshalb haben diese Bereiche für uns oberste Priorität. Hier geben wir dir einen Einblick in konkrete Maßnahmen, die wir in Sprögnitz bereits umgesetzt haben:

Es werde Licht – und warm
Erneuerbare Energieträger sind wesentliche Treiber unserer Mission Null-Emission. Wir heizen CO₂-neutral mit Biomasse aus der Region und beziehen unseren Strom aus erneuerbaren Quellen. Mehrere Photovoltaikanlagen auf unseren Dächern produzieren Sonnenstrom, der direkt vor Ort genutzt wird.
Natürlich sind wir mobil
Fossile Kraftstoffe sind nur was für Fossilien. Deshalb tanken wir am liebsten Sonne. Ein Teil unseres Fuhrparks besteht bereits aus E-Fahrzeugen, die mit unserem eigenen Solarstrom geladen werden. Wir fördern zudem das Mitfahren und umweltfreundliche Anreisemöglichkeiten für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Schwesterunternehmen auf Klima-Kurs
Klimaschutz kennt keine Grenzen. Auch in unserem tschechischen Schwesterunternehmen in Čejkovice ist Klimaschutz längst gelebte Praxis. Bereits 2012 ging dort die erste Photovoltaikanlage ans Netz, weitere folgten. Der restliche Energiebedarf wird mit Ökostrom gedeckt, und für Wärme sorgen Wärmepumpen, Pellets (teils aus Kräuterresten) und Biogas. Auch der Schwesterbetrieb in Rumänien zieht mit: Eine hauseigene PV-Anlage speist Gebäude und Wärmepumpe, E-Autos fahren mit Sonnenstrom.
Noch Luft nach oben, aber voller Tatendrang
In den nächsten Jahren werden wir unseren CO₂-Ausstoß weiter verkleinern. Für jene Emissionen, die wir noch nicht vollständig vermeiden können, unterstützen wir Projekte, die selbst CO₂ reduzieren oder langfristig binden. Der Fokus liegt aber klar auf der nachhaltigen Reduktion. Du siehst: Wir sind auf dem Weg – für eine Zukunft, in der die Freude wächst!





